Den schwarzen Gürtel kennt sicher jeder, welcher sich für Kampfkunst oder auch –filme interessiert. Die meisten Menschen verbinden mit dem schwarzen Gürtel einen besonderen Meister in der Kampfkunst. Doch woher kommt nun der schwarze Gürtel eigentlich? Dies führt zurück auf die Tradition aus dem alten Land Japan. Hierbei sind die Schüler dem Lehrer in einem sauberen Kampfoutfit gegenüber getreten.

Wurde nun das Gewand in Folge eines Trainings schmutzig oder es ging hierbei kaputt, zog sich der Schüler um. Hierbei wechselten die Schüler lediglich den Trainingsanzug, nie aber den Gürtel. So ließ es sich auch nicht vermeiden, dass der Gürtel dadurch immer dunkler wurde. Daher zeugte zur damaligen Zeit ein dunkler Gürtel davon, dass die Schüler schon viele Jahre des Trainings hinter sich haben.

Was ist der schwarze Gürtel?

Generell ist es, dass ein weißer Gürtel den Anfänger kennzeichnet sowie ein schwarzer Gürtel einen weiter fortgeschrittenen Sportler im Kampf und auch einen Meister kennzeichnet. Dies stimmt jedoch nicht so ganz, auch bei schwarzen Gürteln gibt es oftmals mehrere.

Im Karate oder auch im Judo gibt es zehn Dan-Grate. Beim Judo werden die Gürtel weiß, rot und der höchste Gürtel ist hier komplett rot gefärbt. Beim Karate dagegen bleiben die Gürtel in einem Bereich des Dans in Schwarz. Überliefert wird hier beim schwarzen Gürtel von einem zweiten Anfang gesprochen.

Fangen Schüler bei einem einen Kampfsport mit einem weißen Gürtel an, geht es meist darum, die Technik neu zu erlernen. Wurde nun der schwarze Gürtel bekommen, beginnt ein Verständnis. Ab diesem Zeitpunkt kann der Schüler sich selbst weiterbilden.

Nun beginnt jene Zeit, wo der Trainierende nicht so stark mehr auf andere Partner und Lehrer angewiesen ist. Dies bedeutet, er trainiert nicht mehr ausschließlich in einer Kampfschule, sondern zu Hause. Mit regelmäßigen und auch viel Training kann er dann auch ein Meister werden.

Wo und wann wird ein schwarzer Gürtel verliehen?

Jiu Jitsu entstammt von dem japanischen Samurai. Viele Künste der Kampf sind aus jener Kampfsportart entstanden, wie Aikido, Judo, Karate, das Ju-Jutsu hier findet starke Einflüsse des Krav Maga, Judos und auch Jiu Jitsu mit Boxen.

Gürtelsysteme gibt es zum Beispiel auch beim Karate, Judo, Taekwondo oder auch beim Jiu Jitsu. Anerkannt wurden diese Gürtel einst von Kono Jigoro. Dieser war Gründer des Kodokan-Judos. Bereits im 19. Jahrhundert hat er das System zum ersten Mal verwendet.

Vor jener Entwicklung gab es keinerlei Gürtelsysteme in den japanischen Kampfkünsten oder auch den Kampfkünsten aus der Stadt Okinawa. Dies wurde in Kyu, den Schülern und Dan sowie den Meistergraden unterschieden. Generell fangen diese mit dem weißen Gürtel als ein Schüler an. Mit einem Bestehen der Prüfungen können auch andersfarbige Gürtel erhalten werden.

Die Prüfungen sowie auch die Wartezeiten vor einer Prüfung werden je nach Ausbildungsgrad von einem zuständigen Verband geregelt. In der Prüfung wird auf die korrekte Ausführung der Technik, die Einstellung, die Dynamik der Ausführung, Pünktlichkeit bei dem Training oder auch die Regelmäßigkeit des Krafttrainings und andere mehr bewertet.

Je nach Sportart des Kampfes präsentiert der schwarze Gürtel verschiedene Fähigkeiten. Manchmal kann er schon dank viel Geschick und Motivation in recht kurzer Zeit erworben werden. Oftmals braucht es aber auch jahrelanges Training sowie eine ganze Menge an Ausdauer, bis der Schüler sich Schwarzgurtträger nennen darf.

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Lukas Ebersbach
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